A-
A+
 

89,00 €

Geschichte der Stadt Ingolstadt, Band V: 1918-1972, Entnazifizierung, G. Treffer

Die Entnazifizierung in Ingolstadt von Gerd Treffer

 

2.02.01.0102

Das Werk ‚‚Flüchtlinge und Vertriebene in Ingolstadt nach 1945‘‘ nimmt eines der zentralen Probleme nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches auf. Dabei steht der Weg der Flüchtlinge und Vertriebenen, am Beispiel der Sudetendeutschen, im Fokus. Ihre Ankunft inEin weiterer Band des Historischen Langzeitprojektes „ Geschichte der Stadt Ingolstadt“, das von Siegfried Hofmann und Peter Schnell begonnen wurde, liegt nun vor.

Mit einer umfangreichen Dokumentation  auf fast 1300 Seiten schildert der Ingolstädter Historiker und Jurist Gerd Treffer an Hand der Spruchkammerakten, die sich im Stadtarchiv Ingolstadt erhalten haben, in einem Repertorium in alphabetischer Reihenfolge die Spruchkammerverfahren gegen 2.200 Ingolstädterinnen und Ingolstädter, die Mitglieder der NSDAP oder einer ihrer Untergliederungen wie SS, SA, Nationalsozialistisches Kraftfahrercorps o.ä. waren. In allen Fällen der nachgewiesenen Mitgliedschaften fanden vor eigens dafür eingerichteten „Spruchkammern“ gerichtsähnliche Verfahren statt, in denen zu klären war, wann und warum die jeweilige Personen der NSDAP beitrat, welche Rolle sie dort spielte und in welche Kategorie (Hauptschuldiger, Belasteter, Minderbelasteter, Mitläufer oder Nicht-Betroffener) einzuordnen war. Wer in die ersten  drei Kategorien eingereiht wurde – oder noch auf sein Verfahren warten musste – ,hatte in Gefangenen- oder Straflagern mitunter jahrelange Haft zu erfahren und wurde mit Arbeitsverbot u.a. belegt. Das Buch zeichnet diesen Teil der Ingolstädter Geschichte nach.

 

Entnazifizierung in Ingolstadt:

Zwei Bände , mit Register – 1295 Seiten,

Hardcover im Umschlag.

Verlag: Stadt Ingolstadt, Zentrum für Stadtgeschichte;

Ingolstadt, 2026.

ISBN: 978-3-9820770-3-1